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Liebe Hundefreunde,
Auf Zypern hält die 4. Jahreszeit ihren Einzug und statt Schnee und Eis gibt es sintflutartige Regenfälle. Leider können wir aktuell keine Fotos liefern, da vor Ort die Kamera zu Bruch gegangen ist und nicht einfach mal so, eine neue angeschafft werden kann. Zur Zeit geht wieder jeder letzte Euro für die Hunde drauf.
Barbara Bahlburg, die unermüdliche Tierschutzaktivistin vor Ort, hat uns jetzt die nachfolgende (und leider im wahrsten Sinne) Wasserstand - Meldung gemailt:
Der „Winter“ auf Zypern ist da! Letzte Woche fielen von Mittwoch auf Donnerstag die Temperaturen von fast noch 40 Grad auf unter 20 Grad und heftiger Regen setzte ein.
Der hier so sehnlich erwartete Regen, der leider nicht „normal“ fällt, sondern häufig sintflutartig runterrasselt und Strassen zu Flüssen werden lässt, stellt uns im Tierschutz natürlich vor neue / alte Herausforderungen. Die Pens (Zwinger) müssen schnellstens winterfest gemacht werden, das heißt, es müssen Mittel und Wege gefunden werden, dass die Hunde nicht mehr auf dem nackten Zementboden liegen müssen.
Pläne sind schon lange da, konnten aber aufgrund der aktuell fehlenden finanziellen Mittel noch nicht durchgeführt werden. Alle Spenden sind für die schon bisherigen Baumassnahmen + für Futter und Tierarztrechnungen restlos ausgegeben worden.
Es sollten noch über dem Boden an den Wänden befestigte hölzerne Liegeplätze (Betten) gebaut und Hundekörbe aus Plastik gekauft werden. Aber nun zwingt uns die Wetterlage zu handeln. Die fehlenden Hundekörbe werden zunächst durch Holzpaletten ersetzt, auf die wir versuchen dicke Gummimatten zu nageln.
Die Holzbetten werden gebaut und erstmal von den Tierschützern privat vorfinanziert. Dazu muss man wissen, dass das Holz hier auf Zypern sehr teuer ist. Gerade sind 4 Betten für kleine Hunde fertig geworden, welche schon allein 200 Euro gekostet haben und es werden ca. 60 Betten benötigt. Decken können leider nicht in jeden Pen gelegt werden, denn diese werden von vielen Hunden zerfleddert. Nur die „Nichtfledderer“ können welche bekommen. Auch der starke Regen macht uns große Schwierigkeiten. Einige Pens sind abgesoffen und Hunde müssen aus diesen Pens in andere Pens gesetzt werden, was wirklich nicht einfach ist, da alles voll besetzt ist.
Julia's Shelter liegt fernab von allen Strassen. Zur Zeit kommen wir mit dem Auto nicht mehr an die Pens heran, da die Wege total aufgeweicht sind und die Autos stecken bleiben. Also muss alles ca. 1km zu Fuß an den Shelter herangetragen werden.
Das stärkt natürlich unsere Beinmuskulatur, denn nachdem man 20kg Futtersäcke in Gummistiefeln durch matschigen Boden (in dem man versinkt) 1km an den Shelter rangeschleppt hat, weiß (merkt) man was man getan hat. Leider können einige dringende Reparaturen nicht gemacht werden, da schwere Materialen wie Zement und Sand, aufgrund der Umstände auch nicht mehr transportiert werden können. Im Moment können wir nur beten, dass wir nicht noch zusätzliche Probleme mit Hunden bekommen, die schnellstmöglich zum Tierarzt müssen. denn auch kranke Hunde müssten dann zu den weit entfernt geparkten Autos getragen werden. Ganz Zypern hoffte auf Regen, wir irgendwie auch, aber bitte nicht als sintflutartige Sturzbäche. So kämpfen wir tagtäglich mit dem ganz normalen Wahnsinn!! Der Winter wird spannend, aber wir werden das für unsere Schnuffie’s schon alles in den Griff bekommen!!!
Liebe Freunde der Zypernhunde in Deutschland,
ich möchte es natürlich nicht versäumen und es ist mir ein grosses Anliegen, mich ganz doll und sehr herzlich für eure Spenden und Unterstützung zu bedanken. Ohne Euch wären Not und Elend hier bei uns noch viel grösser und wir wüssten wirklich nicht nicht mehr, wie das alles zu bewerkstelligen wäre.
Bitte unterstützt das Projekt Julia auch weiterhin..............
..........vielen tierlieben Dank !!!
Eure Barbara
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